Die Politik lebt von den Medien, umgekehrt ist es nicht ganz so schlimm. Aber gerade bei Problemen, von denen sich die Öffentlichkeit Lösungen von der Politik erwartet, wird die Ohnmacht der Politik in den Medien herauf und hinunter zelebriert.
Wie schön, dass es am letzten Freitag in den Salzburger Nachrichten einmal anders war. Mein langjähriger Freund Fritz Maislinger wurde in einem wirklich guten Portrait einmal vor den Vorhang geholt. Fritz ist für mich ein bemerkenswerter Mensch. Er spielt auf der Klavitur der neuen Medien wie Leute, die erheblich jünger sind als er, ist zweifacher Staatsmeister im Webdesign und hat bei der Berufs-Weltmeisterschaft 2007 in Japan sogar den fünften Platz geholt. Daneben spielt er Tischtennis im Profileistungsbereich und ist einer der engagiertesten Menschen, die ich kenne.
Fritz steht für mich aber vor allem dafür, dass kein Mensch alles kann, aber dass jeder Mensch, obwohl er viele Dinge nicht kann, einige Dinge wirklich gut kann. Jeder.
Von Fritz habe ich gelernt, dass das Behindernde am Thema Behinderung unsere Art ist, damit umzugehen. Die meisten Menschen haben das Handicap, dass sie nie gelernt haben, kompetent und normal mit Menschen mit Behinderung umzugehen, die potentiellen Kolleg/innen genauso wenig wie die Personalchefs/innen. Vielleicht ist das ja auch einer der Gründe, warum Menschen mit Behinderung in der Berufswelt weniger Chancen haben: Wegen der Unfähigkeit der anderen.
Fritz sagt, er kann was und damit kann er auf einem der meistumkämpften Märkte bestehen, seine lange Kundenliste beweist das, saliger.eu gehört dazu.
Montag, 23. März 2009
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Hallo Wolfi, wieso eigentlich ist Euer rotes Auto nicht schwarz, gemäß Eurer Parteifarbe?
AntwortenLöschenDie Farbe rot gehört niemandem. Deshalb habe ich auch geschrieben, dass ich es schade finde, dass diese Farbe von der SPÖ in Beschlag genommen wird. Es sind ja auch nicht alle Feuerwehrleute bei der SPÖ.
AntwortenLöschenWS